Vorstellung

MessstraßenbahnDie Technische Universität Dresden beschäftigt sich in Lehre und Forschung mit allen Aspekten des Schienenfahrzeugs. Dies ist einmalig in Deutschland und führt zu umfassend ausgebildeten Ingenieuren für die Schienenfahrzeugindustrie. Um dieses Fachwissen auch Quer- und Neueinsteigern aus anderen Fachrichtungen zugänglich zu machen, bieten drei Professuren der TU Dresden gemeinsam einen einwöchigen Grundkurs zur Schienenfahrzeugtechnik an. Dieser bietet den Teilnehmern einen konzentrierten Einblick in die Technik und den Betrieb von Schienenfahrzeugen.

Prof. Beitelschmidt

Prof. Dr.-Ing. Michael Beitelschmidt – Professur für Dynamik und Mechanismentechnik

Löffler

Prof. Dr.-Ing. Günter Löffler – Professur für Technik spurgeführter Fahrzeuge

Stephan

Prof. Dr.-Ing. Arnd Stephan – Professur für Elektrische Bahnen

Der Kurs beinhaltet Vorlesungen, Übungen und Praktika unter anderem zu den Themengebieten Aufbau und Konstruktion von Bahnfahrzeugen, Fahr- und Antriebsdynamik, Bremstechnik, elektrische Bahnen, Aerodynamik, Rad-Schiene-Kontakt, Messtechnik, Akustik und Energiespeichern in Schienenfahrzeugen. Abgerundet wird die Veranstaltung durch zwei gemeinsame Abendveranstaltungen sowie eine Demonstrations- und Stadtrundfahrt mit der Dresdner Messstraßenbahn. Seit 2011 wurde der Kurs 19 mal mit insgesamt über 400 Teilnehmenden erfolgreich durchgeführt. Der Kurs findet viermal jährlich statt, zweimal im Frühjahr und zweimal im Spätsommer, wobei ein Kurs seit 2012 im Frühjahr in englischer Sprache gehalten wird, womit ein internationales Publikum mit Teilnehmenden aus der ganzen Welt erreicht werden konnte.

Das Programm des Kurses wird kontinuierlich den Wünschen und  der konstruktiven Kritik der Teilnehmenden angepasst, neue Unterrichtsinhalte werden konzipiert. So bescheinigen in ihrem Feedback viele Teilnehmer eine „interessante und sehr gute Veranstaltung“ und bedanken sich für die beiden „schönen gemeinsamen Abende“, die „umfangreiche Fortbildung“ mit einer „hervorragenden Organisation“ sowie dem „außerordentlich hohen Verhältnis zwischen Teilnehmern und Lehrenden, das fast 1:1“ entspricht.